Psychatrie - Leuchtturm-Ergo

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Psychatrie

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Psychische Gesundheit und Psychosomatik – Ergotherapie im Alltag

Psychische Erkrankungen und psychosomatische Beschwerden können sich auf Antrieb, Konzentration, Belastbarkeit, Tagesstruktur und zwischenmenschliche Beziehungen auswirken. Selbst vertraute Aufgaben wie Einkaufen, Arbeiten, Lernen oder die Organisation des Haushalts können dann schwerfallen. Die psychisch-funktionelle Ergotherapie richtet ihren Blick darauf, wie sich solche Belastungen im Handeln und in der Alltagsgestaltung zeigen.

Gemeinsam werden konkrete Situationen untersucht, die als belastend oder wenig bewältigbar erlebt werden. Je nach Bedarf können alltagsbezogene Aufgaben, kreative oder handwerkliche Tätigkeiten, Übungen zur Wahrnehmung und Selbstregulation sowie die schrittweise Gestaltung einer tragfähigen Tagesstruktur eingesetzt werden. Dabei geht es unter anderem darum, eigene Ressourcen zu erkennen, Anforderungen realistischer einzuschätzen, Handlungsspielräume zu erweitern und soziale Kompetenzen zu üben.

Die Behandlung orientiert sich an der tatsächlichen Belastbarkeit. Aufgaben werden so gewählt, dass Überforderung möglichst vermieden wird, gleichzeitig aber Entwicklung möglich bleibt. Fortschritte zeigen sich oft in kleinen Schritten: etwa durch verlässlichere Routinen, mehr Eigeninitiative oder den wieder möglichen Kontakt zu anderen Menschen.

Ergotherapie kann beispielsweise bei Depressionen, Angststörungen, psychotischen Erkrankungen oder psychosomatischen Belastungen Bestandteil eines umfassenderen Behandlungskonzepts sein. Sie ersetzt keine notwendige ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit und Teilhabe im persönlichen, sozialen und beruflichen Alltag zu fördern – orientiert an den individuellen Voraussetzungen und dem jeweiligen Krankheitsverlauf.


CREATED Leuchtturm-Ergo GmbH

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